Beschreibung

Spuren & Zeichen

Die letzte „use“ – Ausgabe in diesem Jahr, das uns alle vor große Herausforderungen gestellt hat, trägt die Überschrift „Spuren & Zeichen“. Wenn man interessante Spuren entdeckt, egal ob historisch oder „ganz frisch“, dann erzählen sie Geschichten und führen uns in eine bestimmte Richtung. Das erfordert Aufmerksamkeit, mitunter auch Mut und Neugierde. Auch Zeichen deuten auf etwas hin, sie geben, bildhaft oder verbal gesendet, Hinweise und informieren uns über notwendige Maßnahmen und Reaktionen.

Gerade die vor uns liegende Weihnachtszeit ist voller Spuren und Zeichen. So ist in der Weihnachtsgeschichte zu lesen, dass der Engel des Herrn den Hirten auf dem Feld als Zeichen mit auf den Weg gab, dass sie ein Kind in der Krippe finden werden. Die drei Weisen aus dem Morgenland folgten entsprechend einem Stern, um den Heiland und Retter zu finden. In dieser „use“ – Ausgabe beschreiben wir die Krippe in der Krypta der St. Antonius- Basilika in Rheine, die die größte ihrer Art in Westfalen ist. Auch Tiere erkennen die Zeichen der Zeit: Im Winter fliegen sie nach Süden, um der Kälte zu entfliehen, oder sie suchen Ruhe und Schlaf, um die Jahreszeit zu überstehen. Wir berichten über die verschiedenen Strategien der Tiere zu überwintern.

In den Städten Münster und Osnabrück lassen sich vielfältige „Friedensspuren“ entdecken, die mit dem Westfälischen Frieden von 1648 zu tun haben, der in diesen zwei Orten geschlossen wurde. Bis heute senden sie aber auch entsprechende Zeichen für religiöse, soziale und politische Friedensarbeit. In einem ausführlichen Beitrag gehen wir auf die „Gastgeberstädte“ des „Westfälischen Friedens“ ein. Auch Namen können ein Zeichen beinhalten; wenn Sie wissen möchten, woher der Flussname „Hase“ kommt: Wir informieren Sie! Immer wieder interessant ist es, auf dem „Hermannsweg“ zu wandeln und dort Historisches aufzuspüren. In dieser Ausgabe machen wir Halt beim Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. Wir nehmen Sie mit in den „Schwarzen Garten“ in Nordhorn, stellen zahlreiche Neuerscheinungen vor, u.a. das „Emsland-Jahrbuch“ 2021, und berichten über eine Pandemie, die im 19. Jahrhundert weltweit grassierte und um 1850 speziell in den USA zahlreichen Auswanderern aus dem Emsland zum Verhängnis wurde.

Apropos Pandemie: Die jetzt vorliegende „use“ ist das dritte Heft in Folge, das unter „Corona-Bedingungen“ erstellt wurde. Eine große Herausforderung für die Blattmacher! Wieder fehlt der Veranstaltungsteil, und über aktuelle Kulturevents können wir weder redaktionell berichten, noch über entsprechende Anzeigen inform ieren. Dieses wichtige Standbein der „use“, inhaltlich wie finanziell, ist einfach weggebrochen. Um die schwierige Zeit überstehen zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung! Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ein Geschenk – Abo der „use“ abschließen möchten, wäre das für uns eine große Hilfe. Die Vorweihnachtszeit bietet sich dafür an, und Sie würden einem nahestehenden lieben Menschen damit sicherlich eine Freude machen! Wir wünschen Ihnen nicht nur ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, sondern auch und ganz besonders, dass Sie die Festtage bei guter Gesundheit verbringen mögen. Wenn in diesem Jahr notgedrungen alles etwas ru higer und überschaubarer zu Hause abläuft, hat das sicher auch seinen Reiz! Für das neue Jahr haben wir zunächst einmal nur einen Wunsch, und zwar dass die Corona-Pandemie deutlich eingedämmt werden kann. Das hätte unter anderem zur Folge, dass die „use“ wieder voll loslegen könnte, um die Lesergemeinde mit neuer Schubkraft mit den Themen zu begeistern, die unsere Region so liebenswert und lebenswert machen!

Darauf freut sich schon heute
Ihr Team der „use“