Beschreibung

Sehenswert

Das Auge ist biologisch betrachtet ein lichtempfindliches Sinnesorgan, mit dessen Hilfe der Mensch Lichtreize wahrnehmen kann und somit Informationen über seine Umgebung erhält. Diese Orientierungsaufgabe des Auges ist zunächst von rein funktionaler Natur. Um einen optischen Eindruck als „sehenswert“ zu bezeichnen, bedarf es der kognitiven und emotionalen Verknüpfung einer Wahrnehmung, ein Vorgang, der bei jedem Menschen individuell und damit unterschiedlich verläuft. So können letztlich nur Sie, liebe Leserin, lieber Leser, entscheiden, ob die Inhalte, die wir Ihnen in unserem neuen Heft vorstellen, es wert sind, besichtigt und angesehen zu werden. Wir sind auf jeden Fall der Meinung, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Worum geht es im Einzelnen?
Gleich mehrere Artikel berichten über sehenswerte Funde und Gegebenheiten, die weit in die Historie zurückreichen. So hat die letzte Kaltzeit, die vor 10.000 Jahren endete, Wassermulden als „Augen in der Landschaft“ zurückgelassen, die uns noch heute erfreuen, z.B. das Theikenmeer im Emsland. Wir gehen detailliert auf Megalithgräber in Lengerich-Wechte ein, die auf eine 3.000-jährige Geschichte verweisen. Der aktuelle Fund von glitzernden Goldmünzen bei Emsbüren, die aus dem 14. Jahrhundert stammen, und das Museum Industriekultur in Osnabrück, das u.a. dem Kohleabbau am Piesberg ab dem 16. Jahrhundert gewidmet ist, spiegeln hingegen eine vergleichsweise junge Historie wider.

Manchmal braucht man nicht einmal vor die Tür zu gehen, um Sehenswertes zu entdecken:
In der Grafschaft sind mittlerweile 22 Kirchen in einer 360°-Technik fotografisch virtuell erfasst, wir geben Einblicke! Ein Besuch lohnt sich in der Wintergalerie in Lingen: Dort kann man Sehenswertes sogar mit nach Hause nehmen. Auch unser Bundesland Niedersachsen kann sich sehen lassen: Zum 75. Geburtstag erinnert „use“ an die Geburtsstunde, u.a. mit einem Bericht über die Sonderausstellung „Aus Trümmern zum Wirtschaftswunder“ im Stadtmuseum Meppen. Das „Emsland-Jahrbuch“ ist immer ein Hingucker: Wir stellen die jüngste Ausgabe vor. Vieles mehr erwartet Sie in der neuen „use“, lassen Sie sich überraschen!

Dass die Corona-Epidemie uns als Blattmacher einschränkt, ist leider Fakt, entsprechend müssen unsere Leserinnen und Leser erneut auf den Veranstaltungsteil verzichten. Preissteigerungen und Rohstoffknappheit sind hingegen neue Hürden für uns. So sind die Preise für Papier um gut 20 % gestiegen, und einige Publikationen können nicht veröffentlicht werden, weil z.B. keine Kartonagen für Buchdeckel vorhanden sind. Oberstes Ziel bleibt für uns aber, auch zukünftig termingerecht attraktive „use“-Ausgaben zu präsentieren. Die angesprochenen Preissteigerungen versuchen wir anderweitig zu kompensieren, um unsere Leserschaft nicht mit Preiserhöhungen konfrontieren zu müssen. Wenn Sie uns unterstützen möchten, gilt, „alle Jahre wieder“, dieses Mal aber ganz besonders die herzliche Bitte: Verschenken Sie ein „use“-Abonnement zu Weihnachten, Sie tun damit „doppelt“ Gutes! Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein friedliches, harmonisches Weihnachtsfest und für das neue Jahr einen guten Verlauf, Gesundheit und viele bleibende Eindrücke, die Sie zu dem Résumé veranlassen: „Das war wirklich sehenswert!“

Ihr Team der „use“