Start 2018-11-11T20:01:43+00:00

Überraschungen

Wir sind bemüht, unsere Zeit- und Tagesabläufe minutiös zu planen, versuchen, Unvorhergesehenes zu verhindern und Störungen im Alltag auszuschließen. Und wenn es dann doch anders kommt: Überraschung!

Diesem Thema widmet sich das letzte Heft der „use“ in diesem Jahr. Unerwartete Situationen, Gefühlslagen, Begegnungen, Worte oder auch Geschenke können uns überraschen. Dabei teilen wir gemeinhin diese Ereignisse in angenehm und unangenehm.

Wir vom „use“ – Team widmen uns natürlich voll und ganz den angenehmen Überraschungen, das sind wir unserer Leserschaft schuldig! Die englische Zeitschrift „The Scientist“ definiert Überraschung wie folgt: Wechsel der Erwartung aufgrund des Eintreffens neuer Daten. Und genau diese „neuen Daten“ möchten wir mit unseren Artikeln den Leserinnen und Lesern vermitteln.

Dazu gehören beispielsweise überraschende, spannende Lebensentwürfe wie etwa der von Hermann Kemper aus Nortrup, der aus der Tradition eines familiengeführten Unternehmens der Wust- und Fleischherstellung entstammt und als Erfinder der Magnetschwebebahn in die Geschichte einging. Oder die Lebensgeschichte von Peter Voss aus Haselünne, der nach einer Lehre als Heizungsbauer im elterlichen Betrieb schließlich erfolgreicher Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wurde.

Jedes Kirchenfenster birgt eine Überraschung in sich: Von außen betrachtet wirken sie grau, stumpf und inhaltsleer. Betritt man aber eine Kirche, entwickeln die Fenster von innen betrachtet erkennbare Motive, Strukturen und interessante Farbspiele. Der Künstler Hans Ohlms aus Nordhorn hat viele Fenster im sakralen Raum gestaltet. Ein Portrait finden Sie im Heft. Auch die Natur hält Überraschungen parat: Ob an den Emsauen oder am „Grand Canyon“ im Teuto können Sie immer wieder Aussichten genießen und Beobachtungen machen, die den Betrachter unerwartet in den Bann ziehen.

Überraschungen sind auch garantiert, wenn man Historisches und fast Vergessenes wieder entdeckt. Ein Auszug aus der Chronik des Amtes Meppen zum Dreißigjährigen Krieg steht hier ebenso als Beispiel wie die Schätze des Diözesanmuseums in Osnabrück. Schließlich mag es auch manchen verwundern, dass es die traditionellen Westfalenstoffe immer noch gibt. Was erwartet Sie noch im neuen „use“ – Heft? Lassen Sie doch einfach überraschen!

Das „use“ – Team wünscht seinen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtfest (Überraschungen auf dem Gabentisch inklusive!) und ein gutes neues Jahr 2019, in dem Sie die „use“ mit interessanten Themen gerne weiter begleiten möchte!

Ihr „use“-Team