Blickfang

Von einem „Blickfang“ sprechen wir, wenn unsere Sinneswahrnehmung in besonderer Weise auf etwas fokussiert ist. „Wir schauen wie gebannt!“, „Das kann sich sehen lassen!“ oder „Es zieht alle Blicke auf sich!“ sind Aussprüche, die wir in diesem Zusammenhang häufig tätigen. Der neuen „use“ – Ausgabe haben wir den Titel „Blickfang“ gegeben. Wir stellen in dem Heft Personen, Gegenstände, Kunstobjekte, Bauten, Orte und Landstriche vor, die allesamt das Potential besitzen, ein „Blickfang“ zu sein oder zumindest einer zu werden. Man muss sie nur aufspüren und dabei hilft die neue „use“.
Wenn wir in einer klaren Nacht zum Himmel blicken, sind wir immer wieder fasziniert von den unzähligen Gestirnen, die als Leuchtpunkte das Firmament zieren. Wir nehmen Sie mit zur Sternwarte und zum Planetarium in Neuenhaus, damit sie das „Himmelszelt“ genauer in den Blick nehmen können. Wenn Sie eher an irdischen Dingen interessiert sind, so ist der Renaissanceturm auf Schloss Steinfurt ein besonderer Hingucker. Besonders Ausstellungen präsentieren in der Regel ihre Objekte jeweils als „Blickfang“. Das gilt aktuell für Gut Altenkamp in Aschendorf, wo expressionistische Meisterwerke des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Bunte gezeigt werden und für die Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz – Geschichte einer unbeugsamen Frau“ in der Gedenkstätte Esterwegen. Beide Ausstellungen haben wir besucht und legen sie Ihnen sehr ans Herz. Manchmal bleiben „Blickfänge“ dem Betrachter verborgen, weil eine Grenze sie quasi unsichtbar macht. Das Projekt „Ohne Grenzen“ der Ems Dollart Region schafft Abhilfe und sorgt für informative Transparenz zwischen den Grenzregionen auf deutscher und niederländischer Seite.
Wenn wir einen Turmfalken auf einem Weidepfahl sitzen sehen, ist das für jeden Naturfreund ein besonderer Anblick. Der Turmfalke richtet seinen Blick allerdings auf mögliche Beutetiere wie Mäuse und anderes Getier. Freuen Sie sich wieder auf eine hochinteressante Tierreportage. Ein besonderes Erlebnis für alle Sinne ist der Besuch des Eiskellers einer ehemaligen Brauerei im münsterländischen Altenberge. Wir waren für Sie vor Ort. Vielleicht werden aber auch das Mühlenhofensemble in Veldhausen oder wunderschöne Heideflächen im Naturpark Hümmling zu Ihrem ganz persönlichen „Blickfang“. Sie lernen mit der neuen „use“ auch das Oldenburger Münsterland näher kennen, gut möglich, dass Sie bei einem Besuch vor Ort sagen: „Wat’n wunnersmoi Welt!“
Besonders stolz wären wir natürlich, wenn Sie die neue „use“ – Ausgabe insgesamt als „Blickfang“ einstufen würden und ausrufen: „Das kann sich wirklich sehen lassen!“
Coronabedingt können wir auch in diesem „use“ – Heft keinen Veranstaltungskalender für die Region abdrucken. Wir danken an dieser Stelle, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Treue in dieser, auch für Zeitungsmacher, schwierigen Phase, und würden uns freuen, wenn Sie uns auch zukünftig mit einem „use“ – Abonnement unterstützen würden. Danke!
Passen Sie gut auf sich und andere auf, und kommen Sie gesund durch die Zeit!
Ihr Team der „use“

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